Selbstverbesserung  -  28. Aug 2025  -  5min

Die Kraft von täglichen Routinen

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Daniel Lindner

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Als ich 2023 meine eigene Performance-Marketing Agentur - ohne Berufserfahrung und frisch aus der Schule - gegründet habe, hatte ich mich schon lange mit den Themen Mindset, Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg beschäftigt. Ich habe jeden Tag Bücher gelesen, meditiert, Videos geschaut und mich weiterentwickelt.

Doch ein sehr wichtiges Thema habe ich übersehen: Tägliche, positive Routinen. Mir war damals gar nicht bewusst, was das für einen Unterschied machen würde. 

Erst ca. ein Jahr später, als ich mich noch intensiver mit den Themen befasst habe, habe ich bemerkt, wie wichtig Routinen für den Erfolg sind. Doch was macht tägliche Routinen so besonders und essenziell?

 

  1. Tägliche Routinen geben deinem Gehirn Freiraum zum Denken: Wenn deine  Handlungen auf "Autopilot" laufen, kann sich dein Gehirn nebenbei auf andere Dinge fokussieren.

  2. Du baust jeden Tag positives Momentum auf: Wenn du große Ziele und Träume erreichen willst, brauchst du vor allem eines. Positives MOMENTUM. Es ist wie ein Schneeball, der einen Berg hinunterrollt - erst fängt er klein an, doch mit jeder Umdrehung wird er immer größer.

  3. Struktur und Routinen erschaffen Fokus: Wenn sich dein Gehirn nicht mit kleinen, unnötigen Aufgaben beschäftigen muss, kann es sich auf die wesentlichen Dinge fokussieren und mehr Energie in Richtung Erfolg aufwenden.

Friktion weitestgehend reduzieren

Du willst Friktion (Reibung) - das ist alles, was deinen Alltag erschwert und Energie kostet - so gut wie möglich vermeiden, denn je weniger Reibung du hast, wenn du deine Aufgaben erledigst, desto weniger Energie verschwendest du. Diese Energie kannst du dann wieder in wichtige Aufgaben investieren.

 

Dein Gehirn ist wie ein Energiespeicher, der sich in der Nacht auffüllt und tagsüber verbraucht wird. Dein Ziel sollte sein, dass du den Großteil deiner Energie für wirklich wichtige und gewinnbringende Aufgaben investierst. Denn so wächst du am schnellsten und erreichst schneller, als jeder andere deine Ziele!

 

Doch wie kann man seine alltägliche Friktion verringern?

 

  1. Einbau von täglichen Routinen: Wie ich vorher bereits erklärt habe, stiehlt dir dein Alltag Energie, wenn dein Gehirn jeden kleinsten Schritt neu bedenken und planen muss.

  2. Deine Arbeitsprozesse optimieren: Analysiere deine alltäglichen Arbeitsprozesse und überlege dir, wie du dir diese vereinfachen, kürzen oder sogar komplett eliminieren kannst. Denn auch hier gilt, je weniger Energie du verschwenden musst, desto besser.

  3. Optimiere dein Umfeld: Das bezieht sich auf dein direktes Umfeld (Wohnung, Arbeitsplatz, Zimmer, usw.) und auf dein indirektes Umfeld (Freunde, Freundin, Mentoren, usw.). Wenn du ständig das Gefühl hast, du musst dagegen ankämpfen, von den Menschen in deinem Umfeld nach unten gezogen zu werden, musst du dieses verändern.

 

Halte dich an deine täglichen Routinen und du merkst sofort einen Unterschied! Optimiere außerdem dein Umfeld, sodass es dich motiviert und nach vorne bringt, anstatt demotiviert und unten hält.

Das richtige Mittelmaß finden

Man kann es mit Routinen jedoch definitiv übertreiben, dann wirken diese sich negativ auf dich und deine Ziele aus, deshalb ist es wichtig, den richtigen Mittelweg zu finden. 

 

So habe ich den richtigen Mittelweg zwischen Routinen und "Freizeit" gefunden: 

 

  • Keine meiner Routinen (z.B. Morgen- oder Abendroutine) hat mehr als 5 Schritte - meistens sind es max. 4

  • Jede Routine muss dem übergeordneten Ziel beitragen (z.B. Meditation -> verbesserter Fokus -> intensivere Arbeit -> höhere Chancen auf Erfolg)

  • Die Routinen dürfen maximal 1 Stunde in Anspruch nehmen

  • Sie sind eine Kombination zwischen aktuellem Verhalten und gewünschtem Verhalten (Bsp.: Du willst um 7Uhr aufstehen und stehst aktuell um 9Uhr auf. Deine neue Morgenroutine beginnt damit, um 8Uhr aufzustehen). Das verringert die Friktion und hilft dir dabei, deine Routinen auch wirklich durchzuziehen.

 

Orientiere dich an deinen aktuellen Verhaltensweisen und ändere auf keinen Fall bereits funktionierende Routinen ab. Ergänze deine positiven Verhaltensweisen mit zusätzlichen Schritten (falls nötig) und ersetze deine schlechten Gewohnheiten mit guten Routinen. 

 

Wir skizzieren einfach mal eine positive und eine negative Gewohnheit, die du vielleicht aktuell hast:

 

  1. Positive Gewohnheit: Du stehst morgens um 8Uhr auf, putzt deine Zähne, machst dir Frühstück und einen Kaffee und setzt dich direkt an deinen Arbeitsplatz und arbeitest. -> Du verschwendest keine Zeit, gibst deinem Gehirn genug Zeit zum wach werden und beginnst direkt mit der Arbeit.

  2. Negative Gewohnheit: Du putzt abends deine Zähne, scrollst dabei auf Tiktok, legst dich dann hin, schaust noch YouTube/Netflix und gehst dann schlafen -> Du machst dir deinen Fokus kaputt, gibst deinem Gehirn keine Zeit zum herunterfahren und störst deinen Schlafrhythmus durch das Blaulicht von deinem Handy.

 

Auch wenn du mit deiner positiven Routine noch nicht 100% zufrieden bist, macht es mehr Sinn, diese so weiterzuführen, denn wenn du diese abänderst und z.B. um 7 Uhr aufstehst, dauert es wieder, bis das zu einer Routine wird und kostet dein Gehirn unnötig Energie.

 

Die negative Gewohnheit lässt sich jedoch sehr einfach verbessern und kostet dich nicht viel Energie - im Gegenteil, es gibt dir mehr Energie. Eliminiere z.B. einfach nur das Scrollen auf Tiktok, das belastet dein Gehirn weniger, da es weniger Informationen verarbeiten muss.

Deine ToDo's

  1. Schreibe die 5 Gewohnheiten/Verhaltensweisen auf, die dich aktuell am meisten zurück halten

  2. Schreibe die 5 Gewohnheiten/Verhaltensweisen auf, die dich aktuell am meisten voranbringen, bzw. am meisten voranbringen würden

  3. Finde heraus, zu welchem Zeitpunkt du die negativen Gewohnheiten am meisten machst (z.B. abends im Bett Tiktok scrollen)

  4. Baue dir zu diesen Uhrzeiten klare Routinen, die gezielt die negativen Gewohnheiten bekämpfen (z.B. kein Handy mehr nach 22Uhr + 5min meditieren, bevor du schlafen gehst)

Zusammenfassung

Routinen sind entscheidend für deinen Erfolg, weil sie Energie sparen, Fokus schaffen und positives Momentum aufbauen.

 

Sie reduzieren tägliche Friktion, sodass das Gehirn sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren kann. Effektive Routinen sind kurz, klar strukturiert und tragen zu übergeordneten Zielen bei.

 

Statt bestehende positive Gewohnheiten zu ändern, ergänze sie sinnvoll und eliminiere negative Verhaltensweisen.

 

Ein optimiertes Umfeld, bewusst geplante Arbeitsprozesse und der Verzicht auf Ablenkungen, wie Social Media steigern die Energie und Produktivität.

 

Der Schlüssel ist das richtige Mittelmaß: Routinen sollen motivieren, nicht belasten. Konkrete ToDos helfen, negative Gewohnheiten zu ersetzen und positive Routinen langfristig zu etablieren.

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